Fünf Wege zur Umsetzung dynamischer Arbeitsplatzlösungen

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Der moderne Arbeitsplatz setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem „Was?“ (Tools und Standort) und dem „Wer?“ (Menschen). In meiner Rolle als CTO für Dynamic Workplace Solutions bei NTT DATA beobachte ich Markttrends und bestimme, wie wir die neuesten Technologien nutzen können, um unsere Kunden zum Wohle ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Natürlich konzentriere ich mich in erster Linie auf die Technologie und die Tools, aber wenn ich mit führenden Wirtschaftsvertretern spreche, geht es in den meisten Gesprächen überhaupt nicht um Technologie. Es geht um Menschen und Erfahrungen.

Derzeit gibt es fünf Generationen am Arbeitsplatz. Millennials sind inzwischen junge Führungskräfte und Manager auf mittlerer Ebene, und auch die Generation Z (die Mitte der 1990er bis Anfang der 2000er Geborenen) betritt nun den Markt. Die Anforderungen dieser beiden demografischen Arbeitsgruppen unterscheiden sich stark von denen der Babyboomer oder der Generation X. In ihrem Verbraucherleben ist alles digital und selbstverständlich. Ob Autovermietung, Essenslieferung oder Partnersuche – Millennials und die Generation Z erwarten, dass sie nur einen „Wisch“ auf dem Smartphone davon entfernt sind, das zu bekommen, was sie wollen und brauchen – und sie waren von Anfang an Teil dieser Kultur. In diesem Bewusstsein müssen CIOs an ihrem Arbeitsplatz die gleiche Benutzerfreundlichkeit bieten wie die Anwendungen, von denen diese Generationen (und, ehrlich gesagt, fast alle anderen Generationen) heute abhängen.

Wenn Sie sich davon überwältigt fühlen, machen Sie sich keine Sorgen. Nachfolgend finden Sie fünf Punkte, die Ihnen dabei helfen können.

Führungsqualität durch Einfühlungsvermögen

IT-Führungskräfte müssen einfühlsam mit ihren Anwendern umgehen und bedenken, dass es kleine Dinge sind, die bei Mitarbeitern Frustration hervorrufen. Erfahrungsgemäß werden Mitarbeiter nicht als Kunden betrachtet, obwohl sie das müssen. Arbeitnehmer wünschen sich heute viel mehr persönliche Erfüllung aus ihrer Berufserfahrung, und wenn sie diese nicht bekommen, verlassen sie das Unternehmen – und gehen zu ihrer Konkurrenz.

Der erste Schritt beginnt mit Einfühlungsvermögen, was auch der erste Schritt beim Design Thinking ist. Einfühlungsvermögen geht über das Verstehen Ihres Kunden hinaus. Es bedeutet, dass Sie sich in Ihre Kunden hineinversetzen. Dann ist es einfach, dem Rest des Design Thinking-Prozesses hin zu erfolgreichen Ergebnissen zu folgen.

Ausrichtung Ihrer Vision

CIOs müssen sich genau über ihre Vision, ihren Aktionsplan und ihre Strategie im Klaren sein. Auch hier müssen die Endbenutzer an erster Stelle stehen, und unsere Aufgabe ist es, die Mitarbeiter unserer Kunden auf die bestmögliche Art und Weise zu Produktivität zu verhelfen. Wenn dies geschieht, folgt alles andere. Dazu müssen Visionen aufeinander ausgerichtet werden.

Ich dachte immer, eine der größten Herausforderungen für Arbeitgeber sei die technologische Schuld, die es zu überwinden gilt – nämlich dann, wenn die Technologie aufgerüstet werden muss und ohne riesige Investitionen und viele Projektstunden nicht funktionieren kann. Je länger ich jedoch zunehmend progressive Unternehmen beobachte, die viel schneller agieren, desto mehr sehe ich, dass es nicht so sehr um technologische Schulden geht, sondern vielmehr um das Legacy-Denken – einen stagnierenden Ansatz mit Aussagen wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ und „Das wird schwierig werden“. Für einen CIO ist es wichtig, dass er nicht zulässt, dass sein Unternehmen im Legacy-Denken hängen bleibt. Wenn Ihr Unternehmen Ihre Vision und Ihr Ziel aufeinander abgestimmt hat, ist die Ergänzung der Problemlösung durch taktisches Engineering gar nicht so kompliziert. (Ich verweise dabei auf das in Das DevOps-Handbuch von Gene Kim, Jez Humble und Patrick Debois beschriebene „Strangler Pattern“, das eine Möglichkeit darstellt, Altes abzuschaffen und Neues einzuführen). Sie müssen lediglich zuerst Ihre Denkweise an Ihre Vision anpassen.

Von der Erlaubnis hin zu Governance/Wahlfreiheit

Achten Sie auf Richtlinien, die aus IT-Perspektive gute Absichten verfolgen, aber für den Benutzer nicht pragmatisch sind. Einige IT-Organisationen verlangen zum Beispiel, dass Mitarbeiter Software anfordern, die sie für ihre Arbeit benötigen. Warum sollte man Arbeitnehmern jedoch nicht vertrauen, anstatt sie zu verärgern, indem man von ihnen verlangt, um Erlaubnis zu bitten? Sorgen Sie dann dafür, dass der Prozess des Herunterladens der Software schnell und reibungslos vonstattengeht, damit sich die Mitarbeiter wieder auf ihre Arbeit konzentrieren können. Die IT-Abteilung kann dann die Nutzung und Einhaltung der Vorgaben am Backend ohne Frustration seitens der Mitarbeiter überwachen.

Es gibt noch etwas, das CIOs beachten sollten: Laut Arbeitsplatzexperten sind die Personen, die am stärksten von IT-Entscheidungen betroffen sind, nicht Führungskräfte, denn sie neigen dazu, das zu bekommen, was sie wollen, und bei Millennials bzw. der Generation Z ist die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch, dass sie gegen IT-Richtlinien verstoßen und eine beliebige Anwendung verwenden. Es sind die Babyboomer und die Generation X, die sich an die Regeln halten und damit eine frustrierende Arbeitserfahrung riskieren. Diese beiden Generationen machen einen großen Teil Ihrer Belegschaft aus, und Sie möchten, dass sie zufrieden sind.

Pragmatisch in Bezug auf Veränderungen und Sicherheit

Die wichtigsten Trends, die ich am Arbeitsplatz beobachtet habe, sind, dass die Erfahrung der Mitarbeiter an erster Stelle steht und die Sicherheit an zweiter Stelle. Vereinfachung und Konvergenz schreiten voran, und CIOs müssen sich darauf einlassen. Vorbei sind die Zeiten, in denen mehrere Tools für alle Geräte und Plattformen zur Verfügung standen, da große Cloudanbieter ihre Tools zu einer einzigen Plattform kombinieren. IT-Abteilungen müssen neue Standards schnell akzeptieren und implementieren. Bei Sicherheitsentscheidungen müssen die Auswirkungen auf die Nutzer berücksichtigt werden, sie können nicht in einem Vakuum getroffen werden. Außerdem müssen CIOs sicherstellen, dass der Schwerpunkt ihres Strebens nach einem starken organisatorischen Change Management auf der Kommunikation liegt. Eine einzelne E-Mail von der IT-Abteilung reicht nicht mehr aus. Die Kommunikation muss effektiv sein und die Mitarbeiter entlasten, um die Frustration zu verringern.

Partnerschaften

Unser Team hier bei NTT DATA unterstützt unsere Kunden bei der Umstellung von der alten Denkweise auf modernere Wege der Personalführung. Wir setzen Experience Level Agreements um – mit dem Ziel, dass der Kunde und der Partner auf Ergebnisse hinarbeiten, die den Kundenservice beeinflussen, anstatt sich strikt auf die Technologie zu konzentrieren. Kontaktieren Sie uns noch heute und wir helfen Ihnen, einen Aktionsplan für dynamische Arbeitsplatzlösungen für Ihren Arbeitsplatz zu erstellen.

Beitragsdatum: 04.09.2019

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