INDUSTRIE Konsumgüter
LAND USA
MITARBEITER Über 85.000 weltweit

Ein führender Anbieter von Konsumgütern migriert seine Mainframe-Workloads zu AWS und führt DevOps-Prozesse ein, die die manuelle Bereitstellungsaktivität um 80 % reduzieren und Bereitstellungsfehler vollständig beseitigen.

Angebotene Services: Amazon Web Services

Geschäftliche Anforderung

Dieser Hersteller von Konsumgütern wollte seine IT‑Umgebung optimieren und neue digitale Initiativen ermöglichen.

Die Lösung

Das Unternehmen beauftrage das Mainframe-Modernisierungsteam von NTT DATA damit, die Legacy-Infrastruktur in physischen Rechenzentren durch ein neues Modell zu ersetzen, in dem alle Unternehmensanwendungen unter AWS ausgeführt werden. Nach der Migration führte das NTT DATA-Team DevOps-Tools und -Prozesse ein, um die Effizienz zu steigern, Kosten zu optimieren und die Markteinführung zu beschleunigen.

Ergebnisse

  • Verringerung der Kosten für Betriebsunterstützung um 25 %
  • Reduzierung der laufenden Infrastrukturkosten um 65 %
  • Frühzeitige Aufgabe des Rechenzentrums, Millionen Dollar gespart
  • Schnellere Veröffentlichung neuer Funktionen
  • Verringerung der manuellen Bereitstellungsaktivität um 80 %
  • Reduzierung der Bereitstellungsfehler um 100 %
Smiling woman working on laptop

Dieser Anbieter von Konsumgütern erreichte sein Ziel, das physische Rechenzentrum vollständig aufzugeben, noch vor dem geplanten Termin. So konnte das Unternehmen zehn Millionen US-Dollar an zusätzlichen Kosten einsparen und neue digitale Initiativen beschleunigen.

Dieser führende Anbieter von Konsumgütern liefert bereits seit Jahrzehnten Haushaltsartikel an Kunden – und das mit Mainframe-Systemen aus den 60er Jahren. Und obwohl einige der Anwendungen schon seit über 50 Jahren auf diesen Mainframe-Systemen ausgeführt wurden, entschieden sich die Verantwortlichen, das Rechenzentrum des Unternehmens zu schließen. Stattdessen sollten die Systeme zu Amazon Web Services (AWS) migriert werden, um Kosten und Agilität zu optimieren.

Zwar hatte das Unternehmen bereits ungefähr 80 Prozent seines Rechenzentrums migriert, doch einer vollständigen Migration standen die Mainframe-Systeme im Weg. Für seine geschäftskritischen Workloads, die über acht Milliarden US-Dollar jährlichen Umsatz generierten, brauchte das Unternehmen einen Experten, der die Migration der lokalen Mainframe-Systeme zu AWS unterstützen konnte. Die Verantwortlichen waren von den NTT DATA-Lösungen zur Anwendungsmigration und -modernisierung und der Erfolgsbilanz des Unternehmens beeindruckt. Und da der Ansatz von NTT DATA darüber hinaus das geringste Risiko bot, wurde das Unternehmen mit der Leitung des Modernisierungsprojekts beauftragt.

Der Ansatz zur Mainframe-Migration

Mit seiner eigens entwickelten Mainframe-Rehosting-Lösung UniKix konnte das NTT DATA-Team 25 IBM-Mainframe-Anwendungen effektiv migrieren, einschließlich geschäftskritischer Systeme, die für Abrechnung und Erstattung im Unternehmen verantwortlich waren. NTT DATA bot eine umfassende Lösung aus einer Hand für Technologie-Rehosting, Services zur Anwendungs- und Datenmigration, Tests, Produktionsumstellung und laufenden Produktsupport. Die Kombination aus diesem umfassenden Ansatz und unseren Strategien zur Minimierung unvorhergesehener Risiken ermöglichte insgesamt ein äußerst sicheres Migrationsprojekt.

Das NTT DATA-Team folgte einem umfangreichen Modernisierungsprozess und führte eine sorgfältige Erkennung durch, um die Umgebung kennenzulernen. Anhand der gewonnenen Informationen wurde dann die Zielumgebung und der Migrationsplan entwickelt. Daraufhin führte das Team die Migrationsimplementierung durch, einschließlich Tests und Bereitstellung. Die neu gehosteten Workloads umfassten:

  • CICS- und Batch-/JCL-Umgebungen
  • COBOL-, CA Ideal-, PL/1- und Datacom-Anwendungen
  • VSAM, Sequential, GDGs, DB2, IMS DB und Datacom DB

Das Team konnte das Projekt nicht nur erfolgreich abschließen, sondern war auch zwei Monate früher fertig als geplant. Dank der schnellen Umsetzung konnte das Unternehmen seinen Mainframe frühzeitig abschalten und die Systeme aus dem Rechenzentrum migrieren. So ließen sich Millionen US-Dollar an zusätzlichen Kosten für Einrichtungen, Lizenzierung und andere Mainframe-Ausgaben sparen.

Gesteigerte Entwickleragilität dank DevOps

Das eigentliche Ziel bestand zwar darin, eine reibungslose Umstellung auf die neue Umgebung zu gewährleisten, doch NTT DATA und das Kundenteam verlagerten den Fokus schon bald auf die Einführung von DevOps-Methoden für die laufende Prozessverbesserung.

Es wurden AWS-basierte DevOps-Tools und -Prozesse eingeführt, mit denen das Unternehmen die Release-Häufigkeit erheblich steigern konnte. So können beispielsweise Mainframe-Releases statt wie früher täglich heute stündlich ausgeführt werden. Dank der schnelleren Entwicklung und Bereitstellung können die Entwickler die ständig neuen Anforderungen ihrer Kunden und Vertriebspartner mit höherer Agilität erfüllen und so die Marktführerposition des Unternehmens weiter ausbauen.

Mit der Unterstützung unserer Lösung und des AWS-Frameworks konnte das Unternehmen seine Lösungen schnell modernisieren und ist so in der Lage, noch schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Vor der Zusammenarbeit mit NTT DATA fehlte es dem Unternehmen an einer Möglichkeit, Code zwischen Regionen zu migrieren. Heute verfügt es über eine Lösung zur kontinuierlichen Bereitstellung, die den manuellen Aufwand minimiert. So können sich Entwickler auf strategischere und geschäftlich relevantere Aufgaben konzentrieren. Und das Unternehmen treibt seine digitale Innovation weiter voran, um Vertriebspartnern Echtzeiteinblicke in Kundendaten zu ermöglichen. Bessere Kundeneinblicke sind nur eine der Optimierungen, die dieser Anbieter von Konsumgütern durch die Zusammenarbeit mit NTT DATA erzielt hat, um Kunden besser bedienen zu können.

Geschäftsergebnisse

Heute laufen alle Unternehmensanwendungen reibungslos in AWS, teilweise unterstützt durch die Rehosting-Software von NTT DATA. Damit spart das Unternehmen nicht nur Millionen bei Einrichtungen, Lizenzierung und Mainframe-Hardware, sondern konnte auch die Kosten für Betriebsunterstützung um 25 Prozent reduzieren. Darüber hinaus wurden auch die laufenden Infrastrukturkosten um 65 Prozent verringert. Durch den Umzug zu AWS zahlt das Unternehmen heute nur noch für die Computing-Ressourcen, die es auch wirklich nutzt – anstatt wie früher für Spitzenauslastung planen und bezahlen zu müssen. Das Unternehmen erreichte den ROI schon nach etwas über einem Jahr. Und noch wichtiger: Es verfügt heute über eine Plattform, die sich künftig zu niedrigen Kosten erweitern lässt und so Innovation ermöglicht, die mit dem Markt Schritt halten kann.

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