INDUSTRIE Gesundheitswesen
LAND USA
MITARBEITER 4.300

NCH Healthcare System erweitert mit einer nahtlosen cloudbasierten Systemwiederherstellung die Kapazität für ein stetiges Wachstum bei Bildgebungsverfahren für die Kardiologie und Radiologie.

Angebotene Services: Managed Services

Geschäftliche Anforderung

Angesichts wachsender Patientenzahlen war NCH Healthcare System auf der Suche nach einer Lösung zur Erhöhung der Archivierungskapazität bei gleichzeitiger Kostenkontrolle und besseren Behandlungsergebnissen.

 
Die Lösung

Nachdem NCH Konkurrenzlösungen geprüft hatte, verlängerte das Unternehmen den Vertrag über eine reibungslose cloudbasierte Archivierung medizinischer Bilder, die den Klinikärzten jederzeit und von überall einfachen und sicheren Zugriff ermöglicht.

Ergebnisse

  • Erleichtert Patientenbehandlungen und sorgt für bessere Ergebnisse
  • Automatisiert den Bild-Workflow und sorgt für größere Produktivität
  • Verbesserte Effizienz bei Bildarchivierung und -abruf
Zwei Ärzte mit OP-Kleidung und Masken überprüfen die Resultate eines Scans

„Wir versuchen stets, die Betreuung ununterbrochen fortzuführen, weil es im Endeffekt die Behandlungsergebnisse verbessert. „Im Mittelpunkt dieser Lösung steht unser NCH-Modell zur Diagnose-Bildgebung, das auf unserem UCA-Modell für Managed Services von NTT DATA basiert.“

Jim Bates Radiology Director,  NCH Healthcare System

Man könnte Naples in Florida als die demographische Hauptstadt der US-Babyboomer-Generation bezeichnen. Der Median des Alters der US-Bevölkerung beträgt 38 Jahre. In Naples sind es 65 Jahre. Mit der Zahl der Lebensjahre steigt auch die Zahl der Gesundheitsprobleme. Zur Betreuung dieser Patienten betreibt das lokale NCH Healthcare System zwei Krankenhäuser und neun Ambulanzen. Damit ist das Unternehmen der größte Gesundheitsdienstleister in der Region. In einem der vergangenen Jahre zählte NCH 98.000 Patienten in der Notaufnahme, 40.000 Krankenhauseinweisungen und 12.000 chirurgische Eingriffe.

Angesichts derartiger Patientenzahlen ist der NCH-Service für Diagnose-Bildgebungsverfahren sehr stark ausgelastet. Die Services umfassen herkömmliche Röntgenaufnahmen, Computertomographie-Untersuchungen (CT), Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Magnetresonanztomographie (MR), digitale 3D-Mammographie, Nuklearmedizin, Ultraschall und Koronarkalkmessung.

Nach Angaben von Radiology Director Jim Bates führt das NCH-Serviceteam für Bildgebungsverfahren pro Jahr rund 360.000 Untersuchungen durch und arbeitet für bis zu 80 Facharztpraxen. Bates geht von einem jährlichen Wachstum der Untersuchungen um sechs Prozent aus. „Das Wachstum des Gesamtdatenvolumens“, so Bates, „ist vor allem auf steigende Patientenzahlen zurückzuführen. Aber auch die Nachfrage nach Verfahren wie CT-, Ultraschall- und 3D-Mammographie-Untersuchungen ist ein Faktor. Und die Dateien werden immer größer. Bei einer CT-Untersuchung fallen bis zu 3 Gigabyte an Daten an.“ 

Wachsende Anforderungen an Bildgebungsverfahren

Das NCH Diagnostic Imaging Services-Team sorgt dafür, dass NCH über hochwertige Bildgebungsverfahren zur Diagnose und über einen zuverlässigen Archivierungsprozess verfügt. Dee Myli, stellvertretende Leiterin des Bereichs Picture Archiving and Communications Systems (PACS), erläutert, dass Kostenerstattungen von Versicherungen sowie von Medicare und Medicaid immer weiter zurückgehen. Dies wirkt sich auf das gesamte NCH-System und damit auch auf die Diagnose-Bildgebungsverfahren aus. „Unsere Geräte sind kostspielig im Betrieb und in der Wartung. Daher sind wir auf der Suche nach Lösungen, mit denen wir qualitativ hochwertige Services kostengünstig anbieten können“, erläutert sie.

Daher setzte NCH ein Modell zur Auslagerung des Bildspeichers (inklusive Archivierung und Abruf) auf der Grundlage des NTT DATA Unified Clinical Archive (UCA)-Angebots für Managed Services um, das ein anbieterunabhängiges Archiv (Vendor Neutral Archive, VNA) vorsieht. „Durch die Umsetzung des UCA-Modells für Managed Services haben nun ein vorhersehbares Kostenmodell, das direkt mit unserem Bildgebungs-Volume in Verbindung steht“, so Myli.

Vollständig redundante Bildarchivierung an einem externen Standort 

Die UCA-Lösung von NCH umfasst lokalen Vor-Ort-Speicher und redundante externe Archivierung sowie sämtliche Service- und Supportleistungen. Die Lösung erfüllt die Anforderungen des Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM)-Standards für die sichere Handhabung, Speicherung und Übertragung medizinischer Bilder. Damit lässt sich UCA in den größeren Kontext des PACS von NCH einbinden. Gleichzeitig speichert das System Bilder im VNA. Auf diese Weise kann gegebenenfalls auch über das PACS anderer Anbieter auf das Bild zugegriffen werden.

„Heute können wir auf über drei Millionen Bilder zugreifen, die seit 2003 erstellt wurden und auf die von zwei gespiegelten Standorten in Kentucky und in Washington aus zugegriffen werden kann“, erläutert Bates. „Dadurch haben wir selbst für den Katastrophenfall, wie er hier in der Hurrikanzone im Golf von Mexiko auftreten kann, einen Ausweichstandort. Die einzelnen Bilder werden alle 90 Tage automatisch auf Integrität geprüft. Ist ein Bild beschädigt, wird es automatisch wiederhergestellt.“

Kürzlich hat NCH den UCA-Vertrag um fünf Jahre verlängert, obwohl die Verlängerung früher jeweils über drei Jahre erfolgte. „Alle drei Jahre mussten wir diesen Vertrag ausschreiben, aber kein anderer Kandidat konnte die bisherige Skalierbarkeit bieten“, erläutert Myli. „Viele Anbieter nahmen aus diesem Grund gar nicht erst an der Ausschreibung teil. Und weil unser UCA-Modell so gut funktioniert hat, haben wir den Vertrag um zwei Jahre mehr verlängert als normalerweise.“

Voll automatisierter Arbeitsablauf

Was Bates, Myli und Jeff Preyers, der NCH Radiology Systems Administrator, am UCA-Modell der Managed Services von NTT DATA besonders schätzen, ist die Benutzerfreundlichkeit. „Wir haben den manuellen Umgang mit Bildern unter Verwendung des UCA durch einen automatisierten Workflow ersetzt“, erläutert Preyers. „Dies fördert die Produktivität der Klinikärzte und steigert die Zahl der Patienten, die behandelt werden können. Und weil es sich um ein cloudbasiertes System handelt, können unsere Doktoren jederzeit und von überall sowie mit jedem beliebigen Gerät auf Bilder zugreifen, ohne die HIPAA-Bestimmungen zu verletzen.“

Bates weist darauf hin, dass der vollständig automatisierte Workflow und die verbesserte Zugänglichkeit NCH für Ärzte und Patienten gleichermaßen attraktiver gemacht hat. „Klinikärzte können früher einen Blick auf Patientenbilder werfen, und die Patienten müssen ihre Bilder nicht auf DVD mitbringen, wie bei anderen Systemen. Damit besteht auch nicht die Gefahr, dass sie die Bilder vergessen“, erläutert Bates.

Er und Preyers erkunden außerdem, wie sie die Bilder von Patienten, die sie nur über die Wintermonate betreuen, den Ärzten zugänglich machen können, die die Patienten in den Sommermonaten betreuen. „Wir versuchen stets, die Betreuung ununterbrochen fortzuführen, weil es im Endeffekt die Behandlungsergebnisse verbessert“, erläutert Bates. „Im Mittelpunkt dieser Lösung steht unser NCH-Modell zur Diagnose-Bildgebung, das auf unserem UCA-Modell für Managed Services von NTT DATA basiert.“*

*Diese Fallstudie wurde ursprünglich von Dell Services verfasst. Dell Services heißt seit November 2016 NTT DATA Services.

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