INDUSTRIE Bildung in Primar- und Sekundarschulen
LAND USA
MITARBEITER 5.500

Die St. Lucie Public Schools fördern das Engagement ihrer Schüler und schaffen Möglichkeiten für deren eigene Weiterentwicklung.

Geschäftliche Anforderung

Um die Lernerfolge und -chancen aller Schüler zu verbessern, wollten die St. Lucie Public Schools auf effektive Weise von herkömmlichen Lernformen auf schülerorientiertes Lernen umsteigen.

Die Lösung

Der Bezirk hat NTT DATA engagiert, um Lehrern, Schülern und Familien eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, flexibel anpassbare Lehrpläne zu entwickeln und sich um die Geräteverwaltung zu kümmern.

Ergebnisse

  • Anstieg beim Anteil der Schüler mit High-School-Abschluss um 2,3 Prozent
  • Gesteigertes Engagement der Schüler, da diese beim Lernen jetzt eine Stimme und eine Wahl haben
  • Schüler haben mehr Chancen, sich weiterzuentwickeln
Terence O'Leary, CTO von St. Lucie Public Schools Terence O'Leary CTO,  St. Lucie Public Schools

„Unser Ziel war es nicht, Geräte anzuschaffen. Es ging uns darum, die Methoden zu etablieren, die unserer Lehrer und Schüler benötigen, damit das schülerorientierte Lernen Erfolg hat. Wir haben NTT DATA als Unterstützung engagiert, weil das Unternehmen uns einen ganzheitlichen Ansatz vorschlug.

St. Lucie Public Schools fördern Schülereinbindung mit einem schülerorientierten Modell von NTT DATA

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Die Einführung eines schülerorientierten Lernmodells erfordert mehr als nur den Einsatz von Geräten. Schulen brauchen einen klaren Plan dafür, wie sie Schülern, Lehrern und Familien dabei in der Übergangsphase von traditionellen Lehrmethoden hin zu personalisiertem, proaktivem Lernen, bei dem Technologie eingesetzt wird, unterstützen können. Einige versuchen, sich diesen Herausforderungen alleine zu stellen. Andere, wie etwa die St. Lucies Public Schools, kommen schneller zu einem guten Ergebnis, indem sie Professional Learning Services von NTT DATA engagieren.

Als die Port St. Lucie High School erkannte, dass sich das Engagement der Schüler und die Lernergebnisse durch ein ganz auf die Schüler ausgerichtetes Lernen verbessern ließen, war den Verantwortlichen klar, dass sie die Schüler im Rahmen einer 1:1-Initiative mit den entsprechenden Geräten würden ausstatten müssen. Nahezu drei Viertel der Schüler haben Anrecht auf ein kostenloses oder vergünstigtes Mittagessen in der Schule. Viele Eltern im Verwaltungsbezirk können sich keinen Internetzugang oder die dafür nötigen Geräte leisten. Bevor die Behörden des Bezirks ihre Vision in die Tat umsetzten, machten sie sich auf die Suche nach einem Technologiepartner, der ihnen bei der Planung und der professionellen Umsetzung helfen könnte. Terence O'Leary, Chief Technology Officer bei St. Lucie Public Schools, meint dazu: „Uns ging es nicht um die Geräte. Es ging uns darum, die Methoden zu etablieren, die unserer Lehrer und Schüler benötigen, damit das schülerorientierte Lernen Erfolg hat. Wir entschieden uns für das Professional Learning Services-Team, weil uns das Team einen komplett durchdachten Vorschlag unterbreitete, bei dem auch die professionelle Weiterentwicklung von Lehrern und Schülern berücksichtigt wurde.“

Entwicklung eines flexibel anpassbaren Plans

Um die Herausforderungen zu verstehen und Ziele festzusetzen, trafen sich die Berater mehrfach mit dem Schulvorstand, Beiräten, Lehrern und Schülern. Außerdem überzeugten sie die Bezirksleiter, Schulen zu besuchen, mit denen NTT DATA gearbeitet hatte. „Wir haben wirklich viel Zeit mit der Vorplanung und der Planung verbracht, bevor es an die Umsetzung ging“, berichtet O’Leary. „Wir konnten dann mit dem professionellen Lerndienstteam arbeiten, um eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die unseren einzigartigen Anforderungen gerecht wird. Man merkte, dass das Team sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene Erfahrung mit schülerorientiertem Lernen hat. Wir hatten bei dem vorgeschlagenen Ansatz ein sehr gutes Gefühl, v. a. was die Entwicklungsperspektiven der Lehrer anging.“ Um die Einführung im ersten Jahr zu erleichtern, implementierte der Bezirk die 1:1-Initiative an nur zwei Schulen, darunter die Port St. Lucie High School.

Weiterbildung für Lehrer

Eine öffentliche Ankündigung zur Initiative weckte Interesse bei einigen Lehrern an den beiden Standorten, die nun als erste teilnehmen. Diese Lehrer nahmen freiwillig an acht Schulungssitzungen des Professional Learning Services-Team teil. Hier erfuhren sie, wie man den Schülern mehr Freiraum beim Lernen und bei der Demonstration der Fachkompetenz geben kann. Die Lehrer lernten auch, andere Lehrer zu betreuen. O'Leary merkt dazu an: „Lehrer müssen die notwendige Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt erhalten.“

Schüler sollten stets Zugriff auf digitale Lerninhalte haben

St. Lucie stattete die beiden teilnehmenden Schulen zunächst mit 3.000 Laptops aus. Wenn alle Schulen eingegliedert sind, wird der Bezirk 20.000 Client-Geräte haben. Um die Kosten für das Gerätemanagement zu reduzieren, hat der Bezirk das Managed Services-Team engagiert. „Da unser Budget sehr begrenzt ist, können wir es uns nicht leisten, für jede Schule IT-Personal anzustellen“, erklärt O’Leary. „Das Managed Services-Team ist mit unserer Situation ziemlich gut vertraut und bietet einen sehr systematischen und erschwinglichen Ansatz für das Gerätemanagement.“ Damit gewährleistet ist, dass die Schüler die digitalen Werkzeuge immer nutzen können, kommt jeden Tag ein Berater vorbei, um Laptops abzuholen, die gewartet werden müssen, und lässt Ersatzgeräte da, falls ein Schüler eines brauchen sollte. Wenn ein Schüler ein Problem mit einem Gerät hat, ist dieses normalerweise in 20 Minuten gelöst.

Die Gemeinschaft in die Lösung einbinden

Der Bezirk hat außerdem lokale Geschäfte und Bibliotheken davon überzeugt, Gratis-WLAN anzubieten, damit die Schüler nach dem Unterricht auf das Portal der Schule und webbasierte Tools zugreifen können. „Gemeinsam mit der Verkehrsbehörde des Bezirks haben wir die Transportrouten verlegt. Unsere Schüler fahren mit ihrem Bibliotheks- oder Schülerausweis kostenlos, sodass sie an diese Orte gelangen können“, erklärt O’Leary. „Die Gemeinde wurde bei diesem Projekt zu unserem Partner.“

Die digitale Kluft der Eltern beheben

Um den Eltern dabei zu helfen, die Technologie zu benutzen, damit sie den Fortschritt ihrer Kinder im Blick behalten und mit Lehrern kommunizieren können, hat der Bezirk eine Elternakademie eingerichtet, die Teil der kommunalen Dienstleistungen des Bezirks ist. „Wir sehen unser schülerorientiertes Lernprogramm als eine Chance für Familien und Schüler“, erklärt O’Leary. „Da es ein kann, dass es die einzigen Geräte im Haushalt sind, lernen auch die Eltern, sie zu nutzen.“

Sechs Monate für Planung und Umsetzung 

Nur sechs Monate nach den ersten Gesprächen führte St. Lucie das neue, schülerorienterte Lernmodell ein. Lehrer zeigen Schülern, wie sie verschiedene Arten von Technologie nutzen können, um zu kommunizieren und kollaborieren und die Schularbeiten so zu erledigen, wie es ihnen am meisten liegt. Interessierte Schüler können auch Kurse in Gerätesupport belegen und so ein Zertifikat erlangen, mit dem sie anschließend am Help Desk der Schule mitarbeiten können. Da immer mehr Schüler einander gegenseitig beim Lernen unterstützen, sind Mobbing und andere soziale Probleme, die sonst in Schülergruppen auftreten, zurückgegangen. „Die Kultur unserer Schule wird immer inklusiver“, freut sich O’Leary.

Bessere Einbindung der Schüler 

Die Ergebnisse der neuen Initiative sind messbar. Im vergangenen Jahr verzeichnete St. Lucie einen Anstieg beim Anteil der Schüler mit High-School-Abschluss um 2,3 Prozent. In diesem Jahr dürfte ein noch größerer Anteil der Schüler den Abschluss schaffen, und 15 Schüler erhalten nun, da College-Kurse auch online belegt werden können ein Associate Degree. Darüber hinaus ist die Zahl der unentschuldigten Fehlzeiten gesunken. Bridgette Hargadine, die Leiterin der Port St. Lucie High School, ist begeistert: „Wir können unseren Schülern nun ein erstklassiges Bildungsangebot machen. Die Berater haben unglaublich viel Erfahrung im Bereich des auf die Schüler ausgerichteten Lernens. Das Rad muss nicht erst noch erfunden werden. Die Berater haben dazu beigetragen, dass diese ziemlich umfangreiche Initiative innerhalb sehr kurzer Zeit Realität werden konnte.“ *

*Diese Fallstudie wurde ursprünglich von Dell Services verfasst. Dell Services heißt seit November 2016 NTT DATA Services.

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